Aalen-City/Hochschule Aalen

AALEN

Dynamisch wachsende Stadt im Aufschwung.

Wirtschaftlich potent und innovativ. Liebens- und lebenswert, quirlig und gleichzeitig  naturnah. Kulturell wie touristisch attraktiv. Dynamisch wachsend und weltoffen. Smart und infrastrukturell leistungsfähig. Damit ist Aalen annähernd beschrieben. Viele weitere Aspekte und Charaktereigenschaften ergründen sich auf den zweiten Blick. Aalen und seine sieben Teilorte möchten erlebt werden. Exemplarische Einblicke wie folgend dargestellt machen Appetit auf einen erlebnisreichen und angenehmen Besuch. Über 70.000 Einwohner werden bis 2020 in Aalen leben. Aalen befindet sich seit 2013 im Aufschwung. Arbeiten, Wohnen und Leben in der ehemaligen Reichsstadt werden attraktiver. Die Zahl der Beschäftigten und der Einwohner steigt. Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Position wurden von privater wie öffentlicher Hand sehr viele Zukunftsprojekte auf den Weg gebracht. Aalen verändert sein Gesicht. Angesichts dieses Aufbruchs, der mit einer Investitionssumme von 2,5 Mrd. Euro in den kommenden Jahren einhergeht, kann von einer Boomtown Aalen gesprochen werden.

Wirtschaft

6.100 Firmen, davon rund 800 Handwerksbetriebe. Täglich pendeln rund 8.000 Menschen mehr nach Aalen ein, als zum Arbeiten auspendeln. Zahlreiche Weltmarktführer und Hidden Champions sind unter Aalens Unternehmen zu finden. Prägende Branchen sind der Werkzeug- und Maschinenbau, Optik, Papierindustrie sowie Informationstechnologie. Die Mapal KG, drei Firmen der Alfing-Gruppe,
drei den einstigen Schwäbischen Hüttenwerken entstammende Firmen, RUD, Carl Zeiss Vision, Papierfabrik Palm, Telenot, Geiger oder Ahlstrom Munksjö seien exemplarisch genannt.

Wissenschaft, Bildung und Betreuung

Die Hochschule Aalen, zwölfmal in Folge forschungsstärkste Einrichtung für angewandte Wissenschaften, zählt rund 6.000 Studierende. Zwei Forschungsinstitute kommen 2019 hinzu, ab 2020 soll ein Waldcampus die Gründerhochschule, eine von drei im Land, ergänzen. Die Stadt Aalen investiert bis 2023 rund 80 Mio. Euro in ihre Schulinfrastruktur und schafft bis 2020 rund 380 neue Kitaplätze.

Kultur und Tourismus

Das Theater der Stadt Aalen, das Besucherbergwerk Tiefer Stollen, die Limesthermen, Schloss Fachsenfeld oder das erneuerte Limesmuseum locken zahllose Gäste jedes Jahr in die Stadt am Kocher. Seit 2018 gibt es die Aalener Kulturwochen mit dem Höhepunkt Jazzfest. Museen und Sehenswürdigkeiten erhöhen die Attraktivität.

Aalen in Zahlen

68.100 Einwohner
14.658 ha Gesamtfläche
424 ha Gewerbefläche
Stand 10/2018

19.388 Pendler kommen jeden Tag in die Stadt
34.240 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt Aalen
32.674 Wohnungen stehen zur Verfügung
237.260 Übernachtungen wurden 2017 gezählt
7.373 Euro ist die Pro-Kopf-Kaufkraft
Stand 12/2017

Thilo Rentschler
Oberbürgermeister Aalen

„Aalen ist der Puls Ostwürttembergs. In Sachen Innovationskraft, Gründerkultur und wirtschaftlicher Dynamik ist die Stadt eine Speerspitze und übernimmt Verantwortung für die Region.“

Stadtentwicklung folgt in Aalen einem Plan:

Das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für ein „Attraktives Aalen 2030“ listet Maßnahmen in den vier Handlungsfeldern Bildung/Wissenschaft/Innovation,
Wohnen/Versorgung, Landschaft/Freiraum und Kultur/Tourismus/Image auf. In allen Bereichen sind zahlreiche Projekte angeschoben.

Auf dem Stadtoval entsteht bis 2020 die zentrale städtische Kultureinrichtung. 2019 werden dort 13 Mio. Euro verbaut. (Foto: Ackermann & Raff)

Großer finanzieller Handlungsspielraum

Als größte Stadt Ostwürttembergs übernimmt Aalen Verantwortung für die Region. Oberzentrale Aufgaben werden wahrgenommen. In die Versorgungs-, Verkehrs-, Bildungs-, Betreuungs- und Breitbandinfrastruktur wird investiert. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen steht seit 2014 ganz oben auf der städtischen Agenda. Der finanzielle Handlungsspielraum dafür ist gegeben: Seit 2013 wurde der Schuldenstand um 32,5 Mio. Euro reduziert. 2019 wird er trotz geplanter Rekord-Investitionen von 51,7 Mio. Euro voraussichtlich nicht über die 30 Mio. Euro-Marke ansteigen.

Im explorhino erleben Jugendliche Technik auf spielerische Art und Weise. (Foto: Daniel Lang)

Gründerkultur und Smart City sichern Zukunft

Neben den erwähnten Ausbauplänen an der Hochschule Aalen sowie im Bereich Schule und Kleinkindbetreuung ergreift Aalen beim Wandel vom traditionellen Industriestandort hin zu einem modernen und innovativen Raum für Unternehmen die Initiative. Diesen Paradigmenwechsel befördern Einrichtungen wie das Wirtschaftszentrum Wi.Z, das Innovationszentrum INNO-Z sowie der Digital Hub DigiZ mit dem Beschleuniger für Gründerideen, dem AAccelerator. Das 2018 eröffnete explorhino Science Center legt bereits bei Jugendlichen den Grundstein fürs Forschen. Bei der Digitalisierung geht Aalen ebenfalls in die Offensive: Ein Beirat soll auf sechs Themenfeldern technische Wege hin zu einer intelligenten, smarten Stadt der Zukunft aufzeigen. E-Government und Verwaltung 4.0 werden entwickelt.

Attraktive City und bezahlbarer Wohnraum

Ein 120 Mio. Euro schweres Wohnbauprogramm stemmt die städtische Tochter Wohnungsbau Aalen in den kommenden Jahren. In der Kernstadt wie in den Stadtteilen werden Projekte wie die Aufsiedelung am Rötenberg oder der Neuen Mitte Dewangen realisiert. Zahlreiche Projektentwickler haben Aalen für ihre Wohnbauprojekte entdeckt: Ehemalige Industriebrachen wie das Stadtoval, das Union-Gelände, das Ostertag-Areal oder die Maiergasse in Wasseralfingen erobert sich ein urbaner werdendes Aalen als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum zurück. Dort wird aktiv Quartiersentwicklung betrieben. Und Aalens City punktet mit einem äußerst lebendigen Einzelhandel und vielfältigster Gastronomie: In der Innenstadt gibt es über 170 Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche von 35.000 m². Der Innenstadtverein „Aalen City aktiv“ (ACA) hat in der Region Pilotcharakter. Zusammen mit einem florierenden Markttreiben mittwochs und samstags sorgt er für eine stets belebte Altstadt.

Erlebnisbegehungen sind im Besucherbergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen möglich – Auf Schloss Fachsenfeld finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen statt. (Fotos: Stadt Aalen)

Neue Attraktionen: Limesmuseum,
Kulturbahnhof und Kombibad

2019 eröffnet das generalsanierte und erweiterte Limesmuseum – dort wird umfassend über das Wirken der Römer informiert. 2020 wird der städtische Kulturbahnhof mit Theaterbühne, Musikschule und genossenschaftlichem Kino eröffnet. 2022 wird im Hirschbach ein Kombibad zu genießen sein. Aalen strebt kulturell und touristisch nach vorn. Ergänzt wird das Angebot durch „Klassiker“ wie die Limesthermen, die ebenfalls ertüchtigt werden, das Kleinod Schloss Fachsenfeld sowie das Besucherbergwerk Tiefer Stollen.

Rad- und Fußwege,
Naturnähe und langfristige Pläne

Entlang des Kochers soll für Fußgänger und Radfahrer erlebbarer Naturraum mitten in Aalen geschaffen werden – erste Abschnitte sind bereits geschaffen. Urbanes Leben und trotzdem mitten in der Natur: Das ist Aalens Stärke! Kombiniert mit einem Klimaschutzkonzept, Gewässerrenaturierungen, dem Stadtgarten, der „Drehscheibe Grüne Mitte“ auf dem Stadtoval oder einer urbanen Wildnis in Wasseralfingen entsteht jede Menge Nähe zur Natur. Das Fortschreiben des Flächennutzungsplans (FNP) steht bevor und wird diese urbane Naturnähe erhalten und trotzdem Entwicklungsflächen für Wohnbau und Gewerbe bereitstellen. 90 Hektar Wohnbaufläche und 50 Hektar Gewerbeflächen sind für die kommenden 30 Jahre als Potenzial vorgesehen – rund ein Prozent der städtischen Gesamtfläche. Noch werden jedoch Potenzialflächen des alten FNP erschlossen: Die Baugebiete Schlatäcker II, Galgenberg-Ost, Schloss-/Buchäcker in Fachsenfeld, Maiergasse Wasseralfingen, Hungerbühl in Unterkochen oder Birkenmahd/Krautgärten in Ebnat sind derzeit an der Reihe.

Stadt Aalen
Wirtschaftsförderung
Marktplatz 30
D – 73430 Aalen
Telefon: (+49) 7361/52-11 30
wirtschaftsfoerderung@aalen.de
www.aalen.de

Fotos: SDZ/Oliver Giers (Luftbilder oben)